Anlässlich eines Elternabends bei den Pfadfindern der Abteilung Orion Biel wurde ich im Alter von 16 Jahren von Hans-Ruedolf Leuenberger, dem Vater vom Pfadi-Kollegen Bernhard Leuenberger, der damals Generalsekretär der Freisinnig-demokratischen Partei der Schweiz war, in einem Gespräch überzeugt, dass, wer etwas verändern und gestalten will, dies nur durch die Politik erreichen kann.
Und im Herbst meiner langjährigen politischen Arbeit kann ich vorbehaltlos bestätigen, dass er Recht hatte.
«Auch wenn ich ab und zu eine eigene Meinung vertrete, […] werde ich als Sozialdemokrat sterben.» Im Frühjahr 1975 konnte ich als Praktikant der Wochenzeitung «Weltwoche» im Bundeshaus die Nationalratsdebatten verfolgen und wurde von der Bundespolitik angesteckt. Ich stellte fest, dass die Mitglieder der SP im eidgenössischen Parlament nicht Einzelinteressen vertraten und kluge Voten abgaben. Deshalb bin ich bereits 1976 der SP beigetreten. Auch wenn ich ab und zu eine eigene, von der offiziellen Haltung der Partei abweichende Haltung vertrete, werde ich einmal auch als Sozialdemokrat sterben. Die soziale und demokratische Haltung ist für mich Programm.
Der Kanton Bern muss im Ständerat wieder ausgewogen vertreten sein. Das ist heute nicht der Fall.
Nach meiner zwanzigjährigen Stapi-Zeit in Biel, will ich mich jetzt im Stöckli einsetzen für die Anliegen der Mitte-Links-Seite, der Städte und
ihrer Agglomerationen, der MieterInnen, der ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen und der Familie.
«Mit meiner Politerfahrung habe ich gelernt, Brücken zu bauen.» Mit meiner Politerfahrung habe ich gelernt, Brücken zu bauen: zwischen den Sprachgruppen, zwischen den ländlichen und städtischen Interessen. Ich trete ein für Chancengleichheit und eine gesunde Umwelt.
Ich weiss um die Bedeutung der Wirtschaft und kämpfe für ein starkes und selbstbewusstes Bern.
Ich bin vollkommen unabhängig, habe Zeit und bin sehr gut vernetzt – auch zur Berner Regierung pflege ich beste Beziehungen, was sehr nützlich ist, damit die Berner Interessen optimal auf Bundesebene vertreten werden.
Wir erleben auch in der Schweiz eine Verwilderung sowohl der marktwirtschaftlichen wie der rechtsstaatlichen Prinzipien. In der Wirtschaft wie in der Politik gibt es Akteure, welche die sozialen als auch die demokratischen Werte unseres Landes mit Füssen treten. Und gerade als Ständerat will ich mich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Marktwirtschaft kompromisslos einsetzen, gegen welche Seite auch immer.

«Am 20. November haben wir die Chance, die einseitige Vertretung des Kantons Bern im Ständerat zu beenden. Wenn alle daran Interessierten zusammenstehen, ist dieses Ziel zu schaffen. Hans Stöckli ist der ideale Kandidat dafür; er hat meine volle Unterstützung.»
Alec v. Graffenried
Rechtsanwalt, Verantwortlicher für Nachhaltigkeit bei einer Generalunternehmung, Nationalrat, Bern